Kanzlei Bauroth

Mit Recht an Ihrer Seite.


 

Kosten

 

Eine vernünftige Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt kostet Geld, sofern für Sie keine Beratungs- bzw. Prozesskostenhilfe in Frage kommt oder eine von Ihnen abgeschlossene Rechtsschutzversicherung die Gebühren vollständig übernimmt. Dies gilt ebenso für eine telefonische Auskunft oder sogar nur einen schlichten zweiminütigen Rat. Da Wissen das Kapital des Anwaltsberufes ist, muss es auch angemessen bezahlt werden.

 

Was Sie für Ihr Geld erwarten dürfen? Eine ehrliche und kompetente Einschätzung Ihres Falles durch einen Experten, der durch die erfolgreiche Absolvierung von zwei juristischen Staatsexamina (das bedeutet gleichzeitig die Befähigung zum Richteramt) hervorragend qualifiziert ist und als Anwalt Ihr besonderes Vertrauen genießt. Dafür sorgt nicht zuletzt das durch die Rechtsanwaltskammer überwachte Berufsrecht, wonach ein Anwalt nicht nur Ihr alleiniger Interessenvertreter sein muss, sondern auch gesetzlich zur Verschwiegenheit verpflichtet ist. Dass dies erheblich mehr wert ist als der "Rechtsrat" des Fahrradhändlers von nebenan, der "da mal was im Internet gelesen hat", dürfte jedem klar sein.

 

Es ist nur allzu verständlich, dass Sie von vornherein wissen möchten, was die Beratung und Vertretung Sie insgesamt kostet. Dieser Wunsch kollidiert jedoch mit dem deutschen Gebührenrecht für Anwälte, das nicht nur zahllose Bücher füllt, sondern extrem fallabhängig und damit selbst für erfahrene Praktiker nur schwer zu überblicken ist. Ich habe versucht, Ihnen einen kleinen Einblick in die Kostenfrage zu geben, indem ich die wichtigsten Grundlagen so verständlich wie möglich erläutere.

 

Entscheiden Sie sich dazu, mich zu beauftragen, richten sich meine Gebühren grundsätzlich nach dem vom Gesetzgeber festgelegten Kostenrecht, der sogenannten gesetzlichen Vergütung. Zu diesem Regelungssystem gehören unter anderem das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und das Gerichtskostengesetz (GKG). Falls Ihre Frage mit einem Treffen beantwortet ist und keine besonderen Schwierigkeiten aufwirft, fällt für Sie grundsätzlich nur die Erstberatungsgebühr an.

 

In bestimmten Fällen schließe ich mit Ihnen eine Vergütungsvereinbarung mit festen Kostensätzen ab, so dass meine Leistungen für Sie nicht nur transparenter, sondern auch planbarer werden. Je nach Umfang des konkreten Falles wird dabei der Stundenaufwand oder auch ein vereinbartes Pauschalhonorar als Kostengrundlage herangezogen.