Kanzlei Bauroth

Mit Recht an Ihrer Seite.



Internationales Vertragsrecht 

 

In Zeiten globaler Erreichbarkeit und weltumspannender Geschäfte ist das Rechtsgebiet des internationalen Vertragsrechts von besonderer Bedeutung. Unternehmen aller Art, aber auch Privatpersonen schließen heute Verträge, die nicht nur nach innerstaatlichem Recht zu beurteilen sind.

 

Das internationale Vertragsrecht umfasst demgemäß grob gesagt zwei Bereiche: die Rechtsgrundlage der Forderung, die sich nach internationalen Regularien richten kann, sowie die Möglichkeit ihrer grenzüberschreitenden Durchsetzung. Beides kann in der Praxis vor allem dann Probleme verursachen, wenn Vertragsparteien keine Rechtswahl getroffen haben und dadurch unklar ist, welches Recht auf den Vertrag überhaupt Anwendung findet.

 

Da ein komplexes Anliegen wie eine Frage zum internationalen Vertragsrecht eine detaillierte rechtliche Prüfung erfordert, ist es in diesem Bereich besonders wichtig, mir alle vorhandenen Dokumente zur Verfügung zu stellen bzw. mich auch über etwaige mündliche Abreden zu informieren.


© Photo: Flazingo Photos (Handshake - 2 men - unter CC BY-SA 2.0)
© Photo: Flazingo Photos (Handshake - 2 men - unter CC BY-SA 2.0)

Europäisches Vertragsrecht

 

Für vertragsrechtliche Fälle mit grenzüberschreitendem Bezug hat vor allem die seit Dezember 2009 geltende europarechtliche Rom I-Verordnung weitreichende Bedeutung. Sie soll das Zusammenspiel der Rechtsordnungen verschiedener Staaten erleichtern und bestimmt, welches nationale Recht für die Beurteilung eines Falles zur Anwendung kommt, sofern keine Rechtswahl von den Vertragsparteien getroffen wurde. Davon wird nur im Bereich des Verbraucherschutzes abgewichen. Mit ihrem erklärten Ziel, die Rechtssicherheit zu erhöhen, gilt die Rom I-Verordnung unmittelbar in allen EU-Mitgliedsstaaten und je nach Fallgestaltung auch im Verhältnis zu Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union.

 

UN-Kaufrecht (Wiener Vertragsrecht)

 

Das Schlagwort des UN-Kaufrechts bezeichnet genau genommen das Wiener Übereinkommen über das Recht der Verträge (auf Englisch: "Convention on Contracts for the International Sale of Goods", kurz "CISG") aus dem Jahr 1980. Es ist die bedeutendste Konvention im Bereich des internationalen Warenkaufs und beinhaltet unter anderem Regeln für das Zustandekommen der Verträge sowie die Käufer- und Verkäuferpflichten. Darunter fallen auch Bestimmungen über mögliche Sachmängel gekaufter Waren und die Folgen.

 

Sofern die Geltung des UN-Kaufrechts von den Vertragsparteien nicht wirksam ausgeschlossen wurde, gilt es für alle geschlossenen Vereinbarungen, was den Beteiligten oft nicht bewusst ist. Die Bedeutung des CISG wird noch dadurch untermauert, dass der größte Teil der deutschen Export- und Importgeschäfte heute mit Geschäftspartnern aus CISG-Vertragsstaaten geschlossen wird.

 

In allen Fällen, in denen es um Fragen zu den Rom-Verordnungen oder zum UN-Kaufrecht geht, stehe ich Ihnen mit Fachwissen und Kompetenz zur Seite.

 

Kooperationen mit ausländischen Kanzleien

 

Als international agierende Kanzlei ist es für mich selbstverständlich, mit einem Netzwerk von Anwälten im europäischen Ausland zu kooperieren und im Bedarfsfall, das heißt bei Auslandsberührung des geltenden Rechts, auf diese zurückgreifen zu können. Dies hat für Sie den Vorteil, dass ich Sie in vielen Fällen direkt an einen Partner im Ausland weitervermitteln kann, sofern die Geltendmachung Ihrer Rechte außerhalb Deutschlands in Frage steht.